Freitag, 23. März 2012

Pseudokrupp, der nächtliche Schrecken aller Eltern


Pseudokrupp

Krankheitszeichen bei Pseudokrupp

Pseudokrupp wird meist durch Viren ausgelöst, die Entzündungen im Kehlkopf oder der oberen Luftröhre hervorrufen. Dadurch wird die Atmung erschwert und der Krupphusten oder auch Pseudokrupp tritt auf. Vor allem kleine Kinder unter vier Jahren sind häufig davon betroffen, sehr zum Schrecken ihrer Eltern, denn diese Art Husten hört sich im ersten Moment an, als würde das Kind ersticken. 

Typische Krankheitszeichen sind ein trockener, bellender Husten, Heiserkeit und hörbares Einziehen der Luft beim Atmen. Auch Atemnot kann bei Pseudokrupp auftreten. 

Meist treten diese Anfälle mitten in der Nacht auf, während das Kind tagsüber nahezu ohne Beschwerden ist. Typische Jahreszeit für Krupphusten ist der Herbst. 

Richtiges Handeln bei Pseudokrupp

Ganz wichtig: Hat das Kind starke Atemnot, rufen Sie unverzüglich den Notarzt. Auch, wenn dies nicht erforderlich ist, sollte am nächsten Tag der Kinderarzt aufgesucht werden, damit er passende Medikamente gegen Pseudokrupp – oder vielmehr gegen die Anfälle – verschreiben kann. 

Wacht Ihr Kind nachts mit einem solchen Pseudokrupp auf, versuchen Sie selbst ruhig zu bleiben und ihr Kind zu beruhigen, da Angst die Symptome eher verschlimmert. Bringen Sie Ihr Kind ins Badezimmer, lassen Sie in Dusche oder Badewanne heißes Wasser einlaufen – die feuchte warme Luft beruhigt die gereizten Atemwege. 

Öffnen Sie die Fenster, damit das Kind nach dem Anfall noch eine Weile tief durchatmen kann und die Schleimhäute wieder abschwellen. Pseudokrupp hört sich meist schlimmer an, als er tatsächlich ist!

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