Krankheitszeichen bei Pseudokrupp
Pseudokrupp wird meist durch Viren ausgelöst, die
Entzündungen im Kehlkopf oder der oberen Luftröhre hervorrufen. Dadurch wird
die Atmung erschwert und der Krupphusten oder auch Pseudokrupp tritt auf. Vor
allem kleine Kinder unter vier Jahren sind häufig davon betroffen, sehr zum
Schrecken ihrer Eltern, denn diese Art Husten hört sich im ersten Moment an,
als würde das Kind ersticken.
Typische Krankheitszeichen sind ein trockener,
bellender Husten, Heiserkeit und hörbares Einziehen der Luft beim Atmen. Auch
Atemnot kann bei Pseudokrupp auftreten.
Meist treten diese Anfälle mitten in
der Nacht auf, während das Kind tagsüber nahezu ohne Beschwerden ist. Typische
Jahreszeit für Krupphusten ist der Herbst.
Richtiges Handeln bei
Pseudokrupp
Ganz wichtig: Hat das Kind starke Atemnot, rufen Sie
unverzüglich den Notarzt. Auch, wenn dies nicht erforderlich ist, sollte am
nächsten Tag der Kinderarzt aufgesucht werden, damit er passende Medikamente
gegen Pseudokrupp – oder vielmehr gegen die Anfälle – verschreiben kann.
Wacht
Ihr Kind nachts mit einem solchen Pseudokrupp auf, versuchen Sie selbst ruhig
zu bleiben und ihr Kind zu beruhigen, da Angst die Symptome eher verschlimmert.
Bringen Sie Ihr Kind ins Badezimmer, lassen Sie in Dusche oder Badewanne heißes
Wasser einlaufen – die feuchte warme Luft beruhigt die gereizten Atemwege.
Öffnen Sie die Fenster, damit das Kind nach dem Anfall noch eine Weile tief
durchatmen kann und die Schleimhäute wieder abschwellen. Pseudokrupp hört sich
meist schlimmer an, als er tatsächlich ist!

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